Fit in Zeiten von Corona: Wie Gesundheitsförderung remote gelingt

09.04.2020 | Ralf Aigner

Dame macht daheim Sport
Quelle: Pexels.com

Die Corona-Krise stellt aktuell das gesamte Leben weltweit auf den Kopf – und zieht auch in Sachen Fitness und Wellness gravierende Veränderungen nach sich. Viele arbeiten mittlerweile im Home Office, Fitnessstudio und Wellnessanbieter mussten auf bislang noch unbestimmte Zeit ihre Türen schließen und Eltern stehen nun vor der Herausforderung, Familienleben und Job zuhause unter einen Hut zu bringen. Sportliche Aktivitäten bleiben da schnell auf der Strecke – gleichzeitig wäre es aber gerade in dieser belastenden Situation wichtig, etwas für die Stärkung der körperlichen und psychischen Abwehrkräfte zu tun. Die Lösung: Online-Angebote, mit denen man seine Gesundheits- und Fitnessroutinen auch in den eigenen vier Wänden in den Alltag integrieren kann. Unternehmen können hier durch die Bereitstellung von Firmenfitness-Angeboten ihre Angestellten maßgeblich unterstützen.

Es ist wohl eine der größten Herausforderungen, vor der die Menschen weltweit seit langer Zeit stehen: Die Corona-Pandemie stellt aktuell alles Gewohnte in Frage und durchbricht mit aller Macht die gewohnten Regeln des Lebens. Ganze Unternehmen arbeiten geschlossen im Home Office – einige zum ersten Mal überhaupt – und das öffentliche Leben außerhalb der eigenen vier Wände kam praktisch von einem Tag auf den anderen zum Erliegen. Nun gilt es, nicht nur in Sachen Neuorganisation der Arbeitsabläufe, sondern auch für alle anderen Bereiche des Lebens neue Lösungen zu finden. So auch für die Gestaltung der eigenen sportlichen Aktivitäten – um so die Gesundheit der Mitarbeiter auch remote zu stärken.

Sport und Fitness unter verschärften Bedingungen

Gerade wenn man sein Leben weitgehend zu Hause verbringt, sind für die meisten Menschen Sport oder Entspannungsübungen wichtiger denn je. Aktivität baut Stress ab und bietet Ablenkung. Doch wie gelingt ein regelmäßiges Training, wenn der Besuch im Fitnessstudio wegfällt oder die Yogastunde bis auf Weiteres nicht besucht werden kann? Joggen, Radfahren und Spazierengehen sind zwar immer noch unter Auflagen möglich – doch diejenigen, die beispielsweise gerne meditieren oder sich mit Pilatesübungen fit halten möchten, hätten dafür gerne Anleitung und Begleitung.

Corporate Wellness statt klassischem BGM

Auch die Arbeitgeber fragen sich derzeit, wie sie die Gesundheit ihrer Mitarbeiter gewährleisten und unterstützen sollen, wenn die Möglichkeiten für Aktivitäten derart eingeschränkt sind. Denn eines ist klar: Die Mitarbeiter sind für Unternehmen die wichtigste Ressource und nicht nur in Krisenzeiten tun Unternehmen gut daran, etwas für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu tun. Neben den aktuellen Bedrohungen ist eine der größten Herausforderungen dabei der weltweite Bewegungsmangel, der laut WHO für rund 1 Million Todesfälle in der EU verantwortlich ist. Durch die derzeitigen Einschränkungen wird sich dieser Umstand noch verschärfen, wovor auch Sport- und Bewegungsmediziner jetzt bereits warnen - wenn man sich vorwiegend in den eigenen vier Wänden aufhält, wird sich die Anzahl der täglichen Schritte bei den meisten noch weiter verringern. Unternehmer und Führungskräfte sollten ihren Mitarbeitern deshalb Angebote zur Verfügung stellen, die sie motivieren, den Einstieg in sportliche Aktivitäten zu wagen und sich auch langfristig fit und gesund zu halten, vielleicht auch gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen. Firmenfitness-Plattformen, bieten genau diese Möglichkeit: Um durch Bewegungsmangel verursachte Erkrankungen und Beschwerden entgegenzuwirken, können Firmen ihren Mitarbeitern über das Angebot von Firmenfitness-Mitgliedspaketen Zugang zu hunderten verschiedenen Anbietern ermöglichen. Unkompliziert und abseits von allen Maßnahmen des klassischen betrieblichen Gesundheitsmanagements haben Angestellte so die Möglichkeit, von ihrem Arbeitgeber unterstützt etwas für ihre Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu tun - und das mit einer Vielzahl an verschiedenen Fitness- und Wellnessmöglichkeiten.

Umfassende Online-Angebote

Gerade die aktuellen Geschehnisse zeigen, dass Offline-Angebote nicht immer ausreichen. Alle Fitnesstudios und andere Sportstätten haben bis auf noch nicht absehbare Zeit geschlossen und die Menschen müssen ihre Aktivitäten in die eigene Wohnung verlegen. Genau dafür gibt es bereits ganzheitliche Lösungen: Ob der Pilates-Trainer im eigenen Wohnzimmer, ein Workout für die ganze Familie, Entspannungs-Tipps per Push-Nachricht nach einem herausfordernden Tag am heimischen Schreibtisch oder gesunde Rezepte für ein leichtes Mittag- oder Abendessen – entsprechende Online-Plattformen versammeln all das an einem Ort. Gute Anbieter unterstützen ihre Kunden auch bei der Kommunikation und Motivation der Mitarbeiter durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen, Events oder andere Materialien, die sie den Personalverantwortlichen in den Unternehmen zur Verfügung stellen.

Gesundheitsförderung neu denken

Die Frage stellt sich: Können die jetzt entstandenen Lösungen auch nach der Krise zur Optimierung der Gesundheitsförderung beitragen, vor allem auch aus der Sicht von Unternehmen? Angesichts der Tatsache, dass das Leben – und damit auch die Fitness- und Wellnessroutinen – bereits seit geraumer Zeit immer weiter digitalisiert werden, bieten die aktuellen Herausforderungen auch gute Lösungen für die Zukunft. So können beispielsweise Eltern, die tagtäglich Job und Familienleben unter einen Hut bringen müssen und die sonst keine Möglichkeit hätten, Sport und Wellness in ihren Alltag einzubauen, mit den Online-Angeboten auch zwischendurch und zu Hause etwas für sich tun.

Der Faktor Mensch: Persönliche Betreuung und gemeinsame Aktivitäten bleiben wichtig

Bei all diesen Entwicklungen und Möglichkeiten, die die digitale Welt bietet: Die persönliche Betreuung und Anleitung durch die Trainer vor Ort und die gemeinsame Aktivität mit anderen werdenselbstverständlich auch in Zukunft eine große Rolle spielen. Die gemeinsame Laufgruppe mit den Kollegen, Einführungs- und Beratungsgespräche mit Trainerinnen und Trainern und Kurse vor Ort – all das werden die Trainierenden auch in Zukunft in Anspruch nehmen. Mit der Kombination aus Vor-Ort- und digitalen Angeboten steht Trainierenden ein ganzheitliches Gesundheitspaket zur Verfügung, das das Beste aus beiden Welten kombiniert.

Über den Autoren

Ralf Aigner

Ralf Aigner ist seit Januar 2018 als Geschäftsführer für Gympass Deutschland tätig. Seine jahrelange Erfahrung mit der Skalierung von Unternehmen in einem internationalen Umfeld setzt er ein, um das Wachstum des Unternehmens voranzutreiben. Sein Ziel: Gympass in Deutschland zu demselben Erfolg zu verhelfen wie in Brasilien, wo das Unternehmen 2012 gegründet wurde. Ralf Aigner ist überzeugt, dass Corporate Wellness die Zukunft der Gesundheit am Arbeitsplatz ist und verfolgt die Vision, am deutschen Markt die Nummer 1 hierfür zu werden. Das ganzheitliche bedürfnisorientiertes Konzept stellt das Wohlbefinden des Mitarbeiters in den Mittelpunkt und fördert individuell die Gesundheit, Motivation und Produktivität des Einzelnen.