PAUSENKULTUR UMDENKEN!

28.05.2020 | MOOVE GmbH

Pausenkultur umdenken
Quelle: MOOVE GmbH

Wie nur 5 Minuten Ihren Nachmittag im Büro retten.

Die deutschen Arbeitnehmer legen viel Wert auf ihre Mittagspause dabei verbringen sie diese oftmals am liebsten im Unternehmen. Um genau zu sein, halten sich 27 % der Befragten im Pausenraum auf und 22 % verlassen nicht einmal ihren Schreibtisch während der Pausenzeit. Nut ein Fünftel verbringen ihre Pause an der frischen Luft und der restliche Teil sucht die Kantine, das Zuhause oder andere Orte auf. Ist es von Vorteil, wenn die Mitarbeiter sich nicht von ihren Schreibtischen lösen können?

PAUSENZEITEN AUCH ZUR ERHOLUNG NUTZEN!

Betrachtet man die aktuellen Zahlen der Arbeitsunfähigkeitsfälle, wird deutlich „Nein“ – Erholungspausen sind wichtig für die körperliche und psychische Gesundheit der Beschäftigten und tragen zu deren dauerhaftem Wohlbefinden bei. Daher liegt es in der Verantwortung der Arbeitgeber, alles daran zu setzen, alte Denkmuster zu durchbrechen und die Bürotüren für das betriebliche Gesundheitsmanagement zu öffnen. Denn, dass Pausen jeglicher Art notwendig sind, um die Arbeitsleistung aufrecht zu erhalten, ist keine neue Erkenntnis und durch den Gesetzgeber vorgeschrieben. 
Doch, wie nutzen wir die Pausen am besten? Es ist nicht genau vorgegeben, wie eine Pause gestaltet werden sollte, sie soll aber der Erholung, Leistungssteigerung und Nahrungsaufnahme dienen sowie Ermüdung, Stress, emotionale Beanspruchung vorbeugen. Fakt ist: Menschen die gestresst oder ausgelaugt sind, machen kurzfristig Fehler und werden langfristig krank. Egal ob auf kurze oder lange Sicht, es besteht Handlungsbedarf.

DAS „GROSSE“ UMDENKEN

Hier beginnt das Umdenken. Studien zeigen, dass die Pausengestaltung einen erheblichen Einfluss auf die Erholung und Produktivität der Mitarbeiter hat. Im Vergleich von bewegungs- mit entspannungsorientierten Pausen zeigt sich, dass Personen nach einer aktiven Bewegungspause erholter und motivierter sind als nach einer Entspannungspause. Diese kleine, aber bedeutende Erkenntnis zwingt uns, die aktuelle Pausenkultur in deutschen Unternehmen zu hinterfragen und bei Bedarf umzukrempeln. 

WAS BEDEUTET DAS FÜR DIE PRAXIS? 

Sie können Übungen eigenständig oder Ihren Teams als bewegte Pause einbauen. 
Die aktiven Pausen sollten so gestaltet werden, dass die Teilnehmer mit wenig Utensilien direkt loslegen können. Um möglichst nicht nur die sowieso schon sportaffinen Mitarbeiter abzuholen, sollte der Einstieg und die Übungsauswahl niederschwellig sein. So motiviert man auch den letzten Kritiker langfristig dranzubleiben und ermöglicht ihm relativ früh die ersten eigenen Erfolge zu sehen. Eine regelmäßige Durchführung und ein abwechslungsreiches Repertoire an Übungen garantieren schließlich einen fitteren, motivierten und entspannten Mitarbeiter. Es empfiehlt sich auch, ggf. gemeinschaftlich zu Beginn oder der Hälfte von Meetings oder Telefonkonferenzen kleine Übungen gemeinschaftlich durchzuführen – so unterstützt man sich gegenseitig bei der Bewegung. 

 

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Ralf Aigner

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