Bye-bye Reichweitenmangel: Endlich so viele Bewerber, wie Du brauchst

03.09.2019 | Kathrin Hennings

Wo steht die Logistikbranche bei den Recruiting Trends 2020?
Quelle: Wollmilchsau

Politik und Medien freuen sich über eine niedrige Arbeitslosenquote und eine sinkende Arbeitslosen-Stellen-Relation. Die Schattenseite des aktuellen Arbeitsmarkt-Booms ist aber für fast jeden Arbeitgeber spürbar: der um sich greifende Fachkräfteengpass.

Aus der aktuellen Arbeitsmarkt-Studie der Wollmilchsau GmbH geht hervor, dass die deutsche Bevölkerung im letzten Jahr zwar gewachsen ist, die Zahl der Erwerbstätigen dennoch spätestens mit Renteneintritt der Babyboomer ab 2025 stetig sinkt. In den nächsten 10 Jahren wird etwa ein Viertel der zurzeit am Markt verfügbaren ExpertInnen aus den verschiedensten Arbeitsbereichen in Rente gehen.

"Die durchschnittliche Vakanzzeit ausgeschriebener Arbeitsstellen lag im Mai 2019 bei 130 Tagen und erreichte somit einen absoluten Rekordwert auf dem deutschen Arbeitsmarkt."

Die durchschnittliche Vakanzzeit ausgeschriebener Arbeitsstellen lag im Mai 2019 bei 130 Tagen und erreichte somit einen absoluten Rekordwert auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Für eine nicht unerhebliche Anzahl an Unternehmen wird die Besetzung offener Stellen mehr und mehr zum Problem.

Wo steht die Logistikbranche bei den Recruiting Trends 2020?
Quelle: Wollmilchsau

Fachkräftemangel vs. Reichweitenmangel

Ja, das Problem des Fachkräftemangels ist real und die Situation wird sich in den kommenden Jahren eher zuspitzen als entspannen. Doch tatsächlich leiden die meisten Unternehmen nicht zwangsläufig an einem Fachkräftemangel, sondern viel häufiger an einem Reichweitenmangel: Solange die Stellenanzeigen oder die Karriereseite des Unternehmens nicht sichtbar sind, können noch nicht einmal die am Markt verfügbaren Fachkräfte erreicht und anschließend mobilisiert werden. Nur, wer mit seiner Stellenanzeige genügend potenzielle Bewerber erreicht, kann überhaupt ausreichend Bewerbungen auf die offene Position generieren.

"Unsere Erfahrungswerte zeigen, dass eine Stellenanzeige im Durchschnitt ca. 500 – 1.000 Bewerber-Aufrufe benötigt, um erfolgreich besetzt werden zu können.Unsere Erfahrungswerte zeigen, dass eine Stellenanzeige im Durchschnitt ca. 500 – 1.000..."

Unsere Erfahrungswerte zeigen, dass eine Stellenanzeige im Durchschnitt ca. 500 – 1.000 Bewerber-Aufrufe benötigt, um erfolgreich besetzt werden zu können. Laut neuesten Ergebnissen der Online Recruiting Studie 2019 erreichen 91% der 160 DAX-Unternehmen monatlich im Schnitt allerdings nicht einmal 300 Besucher pro Stellenanzeige und leiden somit bereits heute unter einem Reichweitenmangel. Eine Stellenanzeige auf der Karriereseite erreicht durchschnittlich gerade mal 113 Klicks im Monat.

Die sinkende Reichweite und der damit einhergehende Rückgang von Bewerbern gefährden nicht selten die Konkurrenzfähigkeit und damit auch den Wachstumskurs von Unternehmen.

Erhöhung der Reichweite durch einen ausgewogenen Personal-Marketing-Mix

Der Einsatz dogmatischer und einseitiger Maßnahmen, wie zum Beispiel laufzeit- und festpreisbasierter Jobbörsen, erhöhen die Chancen auf Sichtbarkeit kaum. Um von Jobinteressenten wahrgenommen zu werden und den notwendigen Bewerber-Rücklauf sicherzustellen, sollten Jobs auf mehreren Plattformen gleichzeitig zu finden sein.

Nicht nur das: Um eine schnell skalierbare Reichweite aufzubauen und den richtigen Kandidaten zur richtigen Zeit zielgenau ansprechen zu können, braucht es eine dynamische Auswahl an Kanälen.

"Um wegbrechende Reichweiten zu kompensieren und eine ausreichende Bewerber-Reichweite gewährleisten zu können, müssen Recruiter eine Vielzahl von Personalmarketing-Kanälen bespielen und regelmäßig ihren Erfolg messen."

Um wegbrechende Reichweiten zu kompensieren und eine ausreichende Bewerber-Reichweite gewährleisten zu können, müssen Recruiter eine Vielzahl von Personalmarketing-Kanälen bespielen und regelmäßig ihren Erfolg messen. Hierfür ist vor allem wichtig, den jeweiligen Wunschkandidaten und die Arbeitsmarktdaten zu kennen – reicht es aus, nur aktiv Jobsuchende anzusprechen oder sollten aufgrund der Arbeitsmarktsituation auch die passiv Wechselwilligen ins Visier genommen werden? Bei der Ansprache gibt es nämlich erhebliche Unterschiede:

Während die Aktiven in Jobsuchmaschinen und Jobbörsen anzutreffen sind, ist bei Passiven ein detailliertes Targeting über Ad- und Banner-Kampagnen in Suchmaschinen – vor allem Google – oder sozialen Netzwerken wie Instagram und Facebook notwendig.

Doch wer hat schon die Zeit und das Know-How, um komplexe und individuell ausgesteuerte Recruiting-Kampagnen umzusetzen, regelmäßig auszuwerten und datenbasiert zu optimieren?

Effizienter Reichweiten-Aufbau durch Echtzeit-Daten und Automatisierung

Die Frage nach einer Lösung wäre gar nicht so leicht zu klären, wären wir nicht bereits im Jahr 2019 angekommen. Anstatt aus einem Bauchgefühl heraus die vermeintlich passende Auswahl an Plattformen zu treffen und alle einzelnen Stellenanzeigen händisch zu streuen, gibt es mittlerweile Software, die dies für uns übernimmt.

Wo steht die Logistikbranche bei den Recruiting Trends 2020?
Quelle: Wollmilchsau

Wo die menschliche Verarbeitungskapazität an ihre Grenzen stößt, kann ein technisch-innovativer Ansatz den Abwärtstrend auf dem Bewerbermarkt für viele Arbeitgeber nachhaltig auffangen. In diesem Fall mit der Automatisierung sich ewig wiederholender Prozesse in der Anzeigensteuerung.

Mit festgelegten Benchmark-Werten wird der erforderliche Bewerberbedarf für die Stellenbesetzung kalkuliert und definiert. Auf Basis dieser Kalkulation und der im Tool verfügbaren Echtzeit-Daten zu Performance und Arbeitsmarktsituation werden automatisiert so lange Plattformen hinzugeschaltet, bis der gewünschte Rücklauf an Bewerbern tatsächlich erreicht ist. Automatisierte Datenanalysen übernehmen die Erfolgskontrolle und der Jobtitel-Check stellt maximale Online-Sichtbarkeit für die Stellenanzeigen sicher.

Wer mehr darüber erfahren möchte, wie sich die eigene Bewerber-Reichweite zielgerichtet skalieren lässt, sollte sich den Vortrag von Jan Kirchner (Geschäftsführer der Wollmilchsau GmbH) am 17.9. von 16:30 bis 17:15 Uhr nicht entgehen lassen: Schluss mit Post & Pray – Mach Deinen Bewerber-Rücklauf vorhersagbar!

Jan erklärt Dir in 45 Minuten, wie Du mit Recruitment-Analytics Deine Recruiting-Prozesse optimieren kannst, wie Du die kosteneffizientesten Personalmarketing-Kanäle identifizierst und mithilfe von Echtzeit-Daten Deinen Bewerber-Rücklauf vorhersagbar machst.
 

 

 

Über den Autoren

Pitch Club Developer Edition

Kathrin Hennings ist Redakteurin bei der Wollmilchsau GmbH in Hamburg. Im firmeneigenen Blog unter www.wollmilchsau.de/blog/ schreibt sie regelmäßig über ein breites Spektrum aktueller HR-Themen und veröffentlicht Studien sowie Whitepaper zum Thema Personalmarketing. Um Stellenanzeigen und Bewerber schnell und effizient zusammenzubringen, hat das Wollmilchsau-Team den Jobspreader entwickelt – eine Software von Profis für Profis. Der Jobspreader automatisiert zeitraubende Personalmarketing-Prozesse und sorgt für garantierten Bewerber-Rücklauf.